Kann eine Maschine menschlich werden? Edu-Breakout im Philosophieunterricht

Am 23. Jänner fand in der 8B eine Philosophiestunde der besonderen Art statt: Als Teil eines Forschungsteams durchforsteten die Schüler*innen die Unterlagen ihres verschwundenen Professors, um dessen Forschungsergebnisse vor Ablauf der Einreichfrist an die Robotik-Ausstellung zu übermitteln. In dem Forschungstagebuch des Professors war allerlei Recherche zum Thema Anthropologie festgehalten, mit dem Ziel, herauszufinden, was den Menschen eigentlich ausmacht und wie man diese Eigenschaften wohl in eine Maschine einprogrammieren könnte. Die Schüler*innen stellten sich Rätseln, Geheimschriften und verschlüsselten Dokumenten, um den Zugang zu den Programmiercodes zu erlangen. Möglich wurde dies durch kooperatives Arbeiten, genaues Lesen, logisches Denken und eine Spur Entdeckersinn.
Am Ende konnten die Daten erfolgreich übermittelt werden und die Freude war groß – bis sich die Frage stellte: Wollen wir so eine „menschliche“ Maschine überhaupt?