ERASMUS SHORT-TERM STOCKHOLM

Im Rahmen des Erasmus+ Programms hatte ich diesen Februar die Möglichkeit, an einem Short-Term-Aufenthalt in Stockholm teilzunehmen.
Am 8. Februar 2026 war es für mich so weit: Ich durfte nach Stockholm fliegen. Nach zwei Stunden Flugzeit von Wien nach Stockholm wurde ich auch schon von meiner Gastschwester Martina und ihrem Vater abgeholt. Ihr Haus war etwas weiter von der Schule entfernt, in einem kleinen Ort namens Björnlunda, wodurch ich auch einige kleinere und typisch schwedische Orte, wie Nyköping oder Gnesta, gesehen habe.
Am ersten Schultag fuhr ich am Nachmittag mit meiner Gastschwester und ihren Freunden in die Stadt und ich erhielt eine herzliche Führung und erfuhr viel Geschichtliches über die Altstadt Stockholms, Gamla Stan.
In der Schule konnte ich einige schwedische Wörter und auch die Unterschiede der Sprache im Süden und Norden des Landes lernen. Interessant finde ich jedoch auch das Schulsystem im Allgemeinen. Die Fächer werden jedes Jahr gewechselt und somit hatten meine Klassenkolleg*innen in diesem Jahr nur 7 Fächer. Was mich auch sehr fasziniert hat, waren die Gemeinschaftsaktivitäten und Traditionen: von Vorträgen bis zu einem von Schüler*innen organisierten Aktivitäts-Vormittag über Wirtschaft. Am besten fand ich jedoch das sehr leckere Mittagessen, das seitens des Staates finanziert wird. Beim Essen konnte ich immer wieder etwas Neues über schwedische Traditionen lernen, wie zum Beispiel den Taco Friday, Candy Saturday oder auch über das Gebäck „Semla“, das wir auch in der Schule bekommen haben.
Am Wochenende und in der zweiten Schulwoche habe ich Stockholm allein erkundet. Ich besuchte das Nationalmuseum, probierte einige bekannte Food-Spots und schlenderte durch Geschäfte und Straßen. Stockholm wurde für mich zu einer meiner Lieblingsstädte.
Ich war immer wieder sehr dankbar, wenn mich meine Gastfamilie zum Bahnhof brachte, wieder abholte oder mir schwedische Süßigkeiten zum Probieren kaufte.
In den zwei Wochen an der schwedischen Schule konnte ich lernen, mit Situationen allein klarzukommen, allein zu reisen, mich in einer fremden Stadt zurechtzufinden, einige neue Menschen kennenzulernen und auch mein Englisch so gut anzuwenden, bis ich letztendlich schon auf Englisch dachte. Natürlich habe ich immer noch Kontakt zu meiner Gastfamilie und hoffe, sie mal wieder zu sehen.
Die Möglichkeit, an dem Erasmus+ short-term teilnehmen zu können, war wirklich eine prägende und unvergessliche Erfahrung für mich.

 

Bericht von: Daniela Ornter, 6A